Gerade sitze ich an meinem Schreibtisch und schau aus dem Fenster. Es regnet und es ist ganz offensichtlich ziemlich kalt. Ich war dieses Wochenende deshalb kaum draußen und habe lieber im Warmen meine Zeit verbracht.

An sich ist das auch gar nicht so schlimm. Ich konnte jedoch durch den Wetterumschwung bei mir und Kommilitonen feststellen, dass wir nicht mehr so motiviert sind und die Uni ein wenig darunter leidet. Bevor es einreißen konnte habe ich aber die Reißleine gezogen und möchte dir nun zeigen, wie du das auch machen kannst.

Isolation führt zu Monotonie und bremst dich beim Lernen für Uni und Klausuren

Leider war ich fast einen Monat lang krank, Grippe, und konnte so gut wie nichts tun. Deshalb war ich auch mindestens genauso lange in meinen 4 Wänden und habe kaum jemanden gesehen. In dieser Zeit bin ich innerlich fast wahnsinnig geworden. Man sieht niemanden, man kriegt keine neuen Gedanken, man kann sich mit niemanden unterhalten und man verpasst verdammt viel in der Uni.

Ich dachte mir geht es da alleine so. Ein guter Kumpel von mir hat zur gleichen Zeit seine Bachelorarbeit geschrieben und war eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr zu sehen oder zu erreichen. Nachdem er nun endlich die Bachelorarbeit abgegeben hat, konnte ich ihn endlich mal wieder sehen. Genau wie ich hat auch er irgendwann den Eindruck gehabt, dass er doof wird und die Isolation ihn verrückt gemacht hat.

Was solltest du daraus lernen? Auch wenn das Wetter gerade vielleicht nicht so schön ist, du krank bist oder an einer wichtigen Arbeit sitzt. Isoliere dich nicht! Lade Freunde ein, telefonier mit ihnen oder geht irgendwo etwas essen. Der Kontakt zu anderen ist so wichtig und hilft dir vor allem auch: schneller gesund zu werden und besser zu lernen!

Es wird früher dunkel – der Körper glaubt man sollte schlafen gehen

Heute bin ich leider erst sehr spät aus dem Bett gekommen. Es war schon 11:30. Jetzt ist es 15:00 und es ist draußen sehr bewölkt und nebelig. Mein inneres Gefühl sagt mir: „Eigentlich könntest du dich jetzt auch aufs Sofa legen und schlafen oder TV schauen.“ NEIN!

Wenn es jetzt Sommer wäre, dann wärst du vermutlich draußen oder du würdest am Schreibtisch sitzen und lernen. Du würdest auf jeden Fall nicht auf deiner Couch liegen und unproduktiv sein.

Im Prinzip trickst die Zeitumstellung und das Wetter deine innere Uhr aus. Halte dir deshalb immer wieder selber vor Augen, dass es noch gar nicht so spät ist. Wenn du lernen müsstest und es einfach gar nicht schaffst, weil das Wetter dich so verwirrt dann gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Ich habe von einigen Kommilitonen gehört, die sich diese: Tageslichtlampe (Partnerlink) gekauft haben. Sie sind damit sehr zufrieden und sagen sie seien damit produktiver. Ich werde mir die Lampe in Kürze auch zulegen.

Draußen kalt drinnen warm – man wird träge und unmotiviert

Bei dir ist es jetzt bestimmt schön warm oder? Du hast einen Pulli an oder bist in eine Decke gewickelt. Ja das ist gemütlich und kann auch echt sehr angenehm sein. Nur wenn du mal ehrlich bist: Du bist gerade ganz schön träge oder?

Wenn du jetzt für die Uni oder Klausuren lernen müsstest würdest du es bestimmt nicht tun, weil die Kissen auf dem Sofa dich als Teil des Rudels akzeptiert haben.

Mein Tipp in diesem Fall: Immer mal wieder Stoßlüften. Das heißt: Neuen Sauerstoff in dein Raum lassen. Auch wenn es dann kurz kalt wird – mach es einfach. Mit dem sinkenden Sauerstoffgehalt in deinem Raum wirst du immer träger, müde und nicht zuletzt komplett unmotiviert.

 

Die kalte Jahreszeit nutze ich am liebsten um für die Uni und Klausuren zu lernen

Während andere wohl niemals sagen würde, dass überhaupt irgendeine Jahreszeit am besten zum Lernen geeignet ist, würde ich sagen es ist das Ende vom Herbst und dann der gesamte Winter.

In dieser Zeit kannst du draußen deutlich weniger machen als im Sommer. Ich nutze am liebsten die kalten Morgen des Tages um für Klausuren zu lernen und Dinge für die Uni zu erledigen.

Der Moment, wenn ich mit gekipptem Fenster am Schreibtisch sitze und durch die Pomodoro- Methode und mein Lerntagebuch deutlich effizienter bin gibt mir einfach etwas Besonderes. Ich kann mich deutlich besser konzentrieren und genieße die Stille vor meinem Fenster. Draußen würde ich nichts verpassen und hier habe ich nun alle Zeit der Welt um mich auf das zu konzentrieren was wirklich wichtig ist.