Das Studium ist ein spannender und wichtiger Lebensabschnitt, bevor das Berufsleben beginnt. Für viele Studenten stellt sich dabei allerdings die Herausforderung, dass viele Prüfungen bewältigt werden müssen und intensive Lernphasen anstehen.

Doch wie schafft man es, gute Noten und Freizeit zu vereinen?

Wie bekommt man Struktur beim Lernen in seinen Alltag und kann dadurch schneller lernen?
Glücklicherweise gibt es ein paar Tipps, mit denen es ein Leichtes ist, im Studium eine Lernroutine aufzubauen und Herausforderungen strukturiert anzugehen:

 

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https://youtu.be/VhunaJOEcic

 

Lerntagebuch führen

Zunächst solltet ihr euch ein Lerntagebuch anschaffen. Dabei handelt es sich um ein kleines Buch, welches ihr vor anstehenden Klausurphasen mit den wichtigsten Informationen befüllt. Am besten eignet sich dafür ein DIN A5 Buch*.

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Hierbei geht es darum, zeitliche Deadlines schriftlich festzuhalten und die Art und Weise des Lernens sowie die Lernziele selbst zu definieren. Zunächst schreibt ihr auf, wann die Klausur genau stattfindet und wie viele Lerntage bis dahin verbleiben. Dann wird ein Startdatum definiert und z. B. eine To Do Liste geschrieben.

Was muss bis zum Tag der Klausur an Stoff alles gelernt sein? Welche Themenbereiche gilt es durchzuarbeiten und wie möchte man vorgehen?

Beim Vorgehen können unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Jeder sollte das anwenden, was für ihn selbst am besten passt (z. B. alleine lernen, Einheiten in Lerngruppen, Methodik, etc.). Natürlich solltet ihr auch ein Ziel definieren, idealerweise mit welcher Note ihr in dieser Klausur abschneiden wollt und euch eine Belohnung ausdenken, die einen Anreiz für die Lernphase schafft. Die Auswirkung auf die Motivation dieses Vorgehens ist nicht zu unterschätzen und wird euch im Alltag helfen, bei der Stange zu bleiben. Letztendlich ist Struktur eine riesige Hilfe im Studium und verhilft euch dazu, schneller lernen und somit auch mehr Freizeit genießen zu können.

Journal schreiben

Zusätzlich ist es empfehlenswert, ein Journal zu führen. Hierzu könnt ihr ebenfalls ein DIN A5 Buch nutzen. Das bedeutet, ihr schreibt beispielsweise morgens und abends eure Gedanken zum Lernprozess nieder.

Morgens kann man dabei seine Topziele für den Tag definieren, damit man beim Lernen den Fokus nicht verliert. Abends erfolgt dann die Erfolgskontrolle – was hat man umsetzen können, wo ist vielleicht noch Nachholbedarf oder Stoff liegen geblieben?

Wer diese Routine jeden Tag praktiziert, wird automatisch mehr Struktur und mehr Fokus in seinen Lernalltag bringen, ohne sich sonderlich anstrengen zu müssen. Sowohl für das Lerntagebuch als auch für das Journal ist es hilfreich, einen Wandkalender im Haus zu haben, in den Klausurtermine sofort eingetragen werden können. So behaltet ihr stets den Überblick und habt das Ziel stets vor Augen.

Hilfe im Studium

Es ist übrigens keine Schande, während dem Studium und besonders kniffliger Klausurphase Hilfe einzufordern. Viele Studenten trauen sich nicht, in der Vorlesung Fragen zu stellen, weil sie nicht unangenehm auffallen oder von den anderen als dumm verkauft werden möchten. Man gibt sich dem Irrglauben hin, der oder die Einzige zu sein, der/die mit einem oder mehreren Punkten Probleme hat.

Fakt ist aber: Wenn die Frage dann ausgesprochen ist, stellt sich heraus, dass die meisten Komilitonen exakt die gleiche Frage umgetrieben hat, sich nur keiner getraut hat, sie dem Dozenten zu stellen.
Also gilt: einfach den Dozenten direkt fragen! Die anderen werden dankbar sein, dass du den Mut hattest, Dinge anzugehen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Tutorien freiwillig wahrzunehmen. In der Regel werden an jeder Uni Tutorien angeboten, in denen in kleinen Gruppen Inhalte wiederholt und gemeinsam durchgenommen werden. Oft ist hierbei mehr Raum, offene Fragen zu klären, als in einer offiziellen Vorlesung. Ansonsten bietet sich noch die Möglichkeit, den Austausch mit anderen zu suchen (z. B. in einer Lerngruppe) oder sich über Facebook in der jeweiligen Uni-Gruppe bzw. das Schwarze Brett Hilfe zu holen.

Soweit meine Gedanken zum Thema Lernroutine 🙂