Wollen wir nicht alle deutlich weniger lernen, trotzdem gute Noten schreiben und generell einfach alles schneller aufnehmen? Im heutigen Beitrag fasse ich dir die Vorlesung „study less study smart“ von Marty Lobdell zusammen. Ich bin selbst beim Surfen auf YouTube auf diese Vorlesung gestoßen und war total begeistert. Leider geht diese über 1h weshalb ich dir im Video alles kurz zusammengefasst habe.

Alternativ findest du die Punkte hier noch einmal schriftlich zusammengefasst mit den entsprechenden Videos dazu.

#1 In Einheiten lernen

Es ist schon mehrfach bewiesen worden, dass Studenten sich im Schnitt nur 25 – 30 Min am Stück konzentrieren können. Aus diesem Grund nutze ich sehr gerne die Pomodoro Methode, da ich mich da nicht ausnehmen möchte. Die Pomodoro- Methode ermöglicht dir dich am Tag häufiger und vor allem besser zu konzentrieren. Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/YyInE-2U6BI

#2 Regelmäßig belohnen nach dem absolvierten Lerntag

Damit man sich gut fühlt braucht man regelmäßig Lob und Bestätigung. Deinem Gehirn geht es da nicht anders. Wenn du einen Lerntag erfolgreich absolviert hast solltest du dich deshalb mit etwas Schönem belohnen. Das muss nicht gleich etwas verdammt teures sein sondern etwas was dir ein gutes Gefühl gibt. Grundgedanke ist hier die SMART- Methode. Zum Video geht es hier: https://youtu.be/UpSxICqqkYg

#3 Erst Konzepte und dann die Fakten lernen

Bevor du dich in das Lernen von unglaublich schwierigen Fakten stürzt, die du dir dann im Umkehrschluss nicht einmal merken kannst, solltest du Konzepte lernen. Das einfachste Beispiel in diesem Fall ist: Ein Ball ist rund und gehört ins Tor. Wieso der Ball rund ist und das Tor die Größe besitzt, die es hat, solltest du erst im Anschluss lernen. Aber wieso? Das liegt einfach daran, dass du die Fakten dann besser zuordnen und verknüpfen kannst. Du erleichterst deinem Gehirn quasi das Auffinden der Information. Lernmethoden dafür findest du hier: https://goo.gl/5tMEhK

#4 Die Konzepte immer wieder wiederholen

Damit du Übung bekommst und nicht immer wieder neu mit lernen beginnen musst solltest du regelmäßig die Konzepte wiederholen. Du solltest außerdem deinen Lernerfolg überprüfen und immer wieder ein Review machen. Am besten geht das mit dem Lerntagebuch. Hier findest du das Video dazu: https://youtu.be/R2zze7McWvY

#5 sinnvoll den Text markieren

Du solltest die Folien und Bücher, die du lernst nicht ausmalen sondern sinnvoll markieren. Du machst es deinem Gehirn leichter, wenn du durch gezielte Impulse nach Informationen suchst. Durch das gezielte Markieren kann dein Gehirn leichter und vor allem schneller reproduzieren was in dem nachfolgenden Text steht. Tipps dazu erhältst du hier: https://youtu.be/0cEpotEbNNA

#6 Unser Gehirn erinnert sich gut, kann aber nicht gut auffinden

Da wir uns des Faktes bewusst sind, dass unser Gehirn sich gut an etwas Erlebtes erinnern kann aber nicht so gut darin ist Dinge wieder aufzufinden sollten wir uns das zu nutzen machen. Sinnvoll ist es deshalb viel Konzepte zu lernen, mit Bildern oder Geschichten und vor allem mit Eselsbrücken zu lernen.

#7 schnelle Nachbereitung der Vorlesung und zügig Hilfe holen

Wenn du eine Vorlesung absolviert hast aber bereits während der Vorlesung merkst, dass du nicht mitgekommen bist oder etwas nicht verstanden hast solltest du umgehend handeln. Sobald es dir möglich ist solltest du die Vorlesung nachbereiten und deine Lerngruppe fragen. Wenn dir die Lerngruppe nicht helfen kann solltest du Fragen für den Beginn der nächsten Vorlesung vorbereiten oder deinem Professor eine E-Mail schreiben. Wie findest du die Lerngruppe und wieso brauchst du eine? Das erfährst du hier: Lerngruppe finden (klick mich)

#8 Gelerntes anderen lehren/ beibringen um es dir selbst leichter zu merken

Um sich einen komplexen Inhalt leichter merken zu können gibt es tatsächlich keine bessere Möglichkeit als diesen jemand anderem beizubringen. Selbst wenn du noch nicht 100% alles beherrscht merkst du in diesem Moment wo deine Fehler sind. Durch die Wiedergabe des Inhaltes nutzt du außerdem eine weitere Sinneswahrnehmung und hilfst deinem Gehirn dabei den Inhalt besser vernetzen und ablegen zu können. Hierzu eignet sich hervorragend die Feynman- Methode. Vor allem dann wenn keiner da ist dem du etwas beibringen könntest: Feynman- Methode (klick mich)

#9 Eselsbrücken bauen um in der Klausur keinen Blackout zu bekommen

Um dir vor allem viele Fakten schneller zu merken und diese Informationen leichter abrufen zu können empfiehlt sich die Verwendung von Akronymen. So bedeutet zum Beispiel RGB = Rot Grün Blau. Dies kannst du dir auch bei Fakten zu nutze machen. Schreibe diese einfach stichwortartig unter einander, streiche die Anfangsbuchstaben ab und lerne diese auswendig.

Sprichwörter nutzen. Überlege dir selbst, wie du den Inhalt in einen leichtverständlichen Satz formulieren kannst. So hat sicherlich der Satz: „753 Rom schlüpft aus dem Ei.“ Dem ein oder anderen schon die Geschichtsklausur gerettet. Du solltest dir solche Sprüche am besten selbst für deine Inhalte überlegen, da durch die Überlegung deutlich schneller auf den Sinn dahinter kommst.

Lerninhalte mit Bildern verknüpfen. Sinnvoll ist es die Lerninhalte mit Bildern oder kleinen Geschichten zu lernen. Warum? Auch hier fällt es dem Gehirn leichter die Informationen zu finden. Zum Vergleich: Du wirst dich schwer daran erinnern können in welcher Reihenfolge du wie viele Zutaten beim Kochen in den Topf gegeben hast. Du wirst dich aber sehr wohl daran erinnern können, wie das Essen aussah und wie es geschmeckt hat. Hierzu empfehlen sich die Loci- Methode: https://youtu.be/uLKpvHnTNjM und der sogenannte Gedächtnispalast: (klick mich)

Ich würde mich freuen, wenn du dein Feedback hinterlassen würdest. Hat es dir geholfen?

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Lernen! Dein Daniel